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		<title>News | A. Walker AG</title>
		<link>https://www.walker.swiss/?id=37</link>
		<description></description>
		<pubDate>Sun, 19 Apr 2026 13:54:17 +0200</pubDate>
		<category>A. Walker AG</category>
		<item>
			<link>https://www.walker.swiss/de/news/walker-unter-strom-262</link>
			<title>Walker unter Strom</title>
			<description>&lt;h3&gt;&lt;strong&gt;Ein Morgen in Bitsch&lt;/strong&gt;&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Der Morgen in Bitsch beginnt still. Nur das rhythmische Klirren von Metall ist zu hören, wenn der Käser die frisch geronnene Milch prüft. Im Dampf liegt der Duft von Heu und warmer Bergluft. Wer hier arbeitet, weiss: Handwerk und Mensch stehen im Vordergrund.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;In dieser Käserei am Dorfrand lebt ein Stück Walliser Geschichte. Die Firma Walker, 1956 in Brig-Glis gegründet, ist längst mehr als eine Käserei. Sie ist Teil der regionalen Identität und eine Brücke zwischen Landwirtschaft und Tourismus. Generationen von Walliserinnen und Wallisern verbinden ihren Namen mit einem Produkt, das wie kaum ein anderes für Heimat steht – Raclette.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Arnold Walker war der erste Botschafter für Raclette in der Schweiz. Schon 1978, als kaum jemand ahnte, dass geschmolzener Käse Kultstatus erreichen würde, setzte das Familienunternehmen auf Eigenständigkeit. Mit dem Slogan «där schmelzt dä güöt» stellte es sich gegen die damalige Käseunion. Dieser Mut prägt Walker bis heute.&lt;/p&gt;

&lt;p class=&amp;quot;picture_content_wrap&amp;quot;&gt;&lt;span class=&amp;quot;resource picture picture_content&amp;quot;&gt;&lt;span class=&amp;quot;resource_background&amp;quot;&gt;&lt;img data-naturalheight=&amp;quot;1200&amp;quot; data-naturalwidth=&amp;quot;1801&amp;quot; loading=&amp;quot;lazy&amp;quot; src=&amp;quot;addons/phpThump/phpThumb.php?src=../../data/Ressources/1763107061-WALKER-78.jpg&amp;quot; style=&amp;quot;width:1800px; height:1199px;&amp;quot; title=&amp;quot;&amp;quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;&lt;strong&gt;Vom Käsekessi zur modernen Käserei&lt;/strong&gt;&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Seit 2018 führt Nicolas Walker den Familienbetrieb in dritter Generation. 65 Milchlieferanten aus der Region liefern jährlich rund 5,5 Millionen Liter Milch. Aufgewachsen im Wallis, kennt Nicolas die Alpenwirtschaft aus eigener Erfahrung. Beim Wandern wie auf dem Bike trifft er die Milchlieferanten regelmässig. Viele von ihnen sind der Familie seit Generationen verbunden. Man begegnet sich auf Augenhöhe, als Partner.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;«Früher wollten wir vor allem die Milchmenge steigern. Heute geht es darum, Sorge zu tragen zu dem, was wir haben», sagt Nicolas. «Unsere Milchlieferanten liefern das, was alles möglich macht – die Milch, unser eigentliches Elixier.» Faire Preise sind dabei selbstverständlich. Nur so kann gesichert werden, dass die nächste Generation den Hof weiterführen kann.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Bei den World Cheese Awards 2024 in Portugal wurde die Bergkäserei mit acht Medaillen ausgezeichnet, darunter «Super Gold» für den Bergkäse «Bergführer 1865». Schon im Jahr zuvor erhielt der Aletsch Grand Cru diese höchste Ehrung.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Um diese Qualität zu sichern, verbindet Walker traditionelles Käsehandwerk mit moderner Technologie. Aus der Käserei von einst ist ein zeitgemässer Betrieb geworden, der digitale Steuerung und präzise Maschinen dort einsetzt, wo sie das Handwerk unterstützen. Der Mensch bleibt dabei entscheidend. Technologie wird gezielt eingesetzt – etwa beim Schneiden von Laiben oder im Webshop, wo KI Bestellungen steuert.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;«Wir sind stolz auf unsere Herkunft», sagt Nicolas. «Aber wir wissen auch: Wer bestehen will, muss sich weiterentwickeln.» Als passionierter Mountainbiker zieht er den Vergleich: Wie auf dem Bike gilt auch im Geschäft: Erfolg braucht das richtige Gleichgewicht zwischen Risiko, Sicherheit und Offenheit.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Modernisierung zeigt sich auch im Markenauftritt: Ein reduziertes, urbanes Design mit klarer Botschaft – die Region steht im Vordergrund.&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;&lt;strong&gt;Ein Käsekeller mit Zukunft&lt;/strong&gt;&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Für 2026 plant Walker einen neuen Käsekeller, in dem künftig sämtliche Käse reifen – betrieben mit Energie aus der Sonne.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Auf dem Dach entsteht eine weitere Photovoltaikanlage, die zusätzlich rund 260’000 kWh pro Jahr liefert. Eine Grossbatterie ist in Planung, die Energie speichert und bei Bedarf ins Netz einspeist, das von EnBAG bewirtschaftet wird. So wird die Produktion unabhängiger und nachhaltiger.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Roland: «Die Kombination aus Photovoltaik, Batterie und intelligenter Steuerung gibt uns Unabhängigkeit und die Sicherheit, dass unsere Energieversorgung mit unserer Produktion mitwächst.»&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;EnBAG begleitet Walker bei Planung, Technik und digitaler Steuerung. Durch Arbitrage – das gezielte Laden und Entladen abhängig vom Marktpreis – wird Energie aktiv bewirtschaftet.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das Resultat: weniger Abhängigkeit vom Strommarkt, tiefere Kosten, mehr regionale Wertschöpfung.&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;&lt;strong&gt;«iischi Natur» – Strom mit Haltung&lt;/strong&gt;&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Walker bezieht bald ausschliesslich den zertifizierten Ökostrom «iischi Natur», produziert aus Walliser Wasserkraft. Die Umstellung verursacht zwar Mehrkosten, ist aber ein bewusstes Statement.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nur wenige Käsereien vereinen Milchannahme, Produktion, Lagerung und Auslieferung unter einem Dach. Das spart Transportwege, senkt CO? und stärkt die regionale Wertschöpfung.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;«Unsere Milch kommt aus der Region. Da ist es nur konsequent, dass auch unsere Energie von hier stammt», sagt Nicolas.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Zum 70-Jahr-Jubiläum schenkt sich Walker diesen Umstieg – ein Zeichen enger Zusammenarbeit mit EnBAG.&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;&lt;strong&gt;Stolz, der verbindet&lt;/strong&gt;&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Wenn in Zukunft die Sonne über Bitsch aufgeht und die Solaranlage auf dem Dach glitzert, schliesst sich ein Kreis. Über dem dampfenden Käsekessi arbeiten künftig Photovoltaik und Batterien – mit derselben Kraft wie früher: Engagement für die Region.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der Duft von Raclette bleibt, die Energie dahinter ist neu: Sie kommt direkt von der Walliser Sonne.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Walker und EnBAG zeigen, was möglich ist, wenn Tradition und Fortschritt zusammenspielen – eine echte Walliser Partnerschaft.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Roland: «Wir starten ein Modellprojekt, das zeigen soll, was möglich ist, wenn man zusammen Neues wagt. EnBAG bringt Energiekompetenz, wir die Produktionserfahrung. Gemeinsam entwickeln wir Lösungen für andere Betriebe.»&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;«Trotz engem Tal gibt es im Wallis Menschen und Unternehmen, die über die Landesgrenzen hinaus Grosses schaffen. Ich wünsche mir, dass wir diesen Pioniergeist bewahren – stark bleiben, der Natur Sorge tragen und unsere Wurzeln nicht verlieren.»&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
</description>
			<pubDate>Thu, 13 Nov 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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		</item>
		<item>
			<link>https://www.walker.swiss/de/news/generationen-nachfolge-nachhaltigkeit-zahlt-sich-aus-233</link>
			<title>Generationen-Nachfolge Nachhaltigkeit zahlt sich aus</title>
			<description>&lt;p&gt;Das Familienunternehmen feiert in drei Jahren sein 70-jähriges Bestehen. Sein Erfolgsrezept: harte Arbeit, Familiensinn und das Wissen um die gegenseitige Abhängigkeit von Mensch und Natur im Hochgebirge. Nicolas Walker ist ein Mann der Berge, ein Familienmensch, geerdet, heimatverbunden und trotzdem offen für Neuerungen.&lt;br /&gt;
Nach der obligatorischen Schule machte der heute 31-jährige eine KV-Lehre mit Berufsmatur, studierte später Wirtschaftspsychologe und gewann Einblicke in verschiedene Unternehmen im Schweizerischen Mittelland, bevor es ihn mit seiner Frau zurück in seine Heimat, die Walliser Berge zog, wo er im familiären Betrieb mithalf.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Nachfolge, eine Frage des Vertrauens&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Als ihm sein Vater offeriert, in leitender Funktion ins elterliche Unternehmen einzusteigen und dieses weiterzuführen, will er zuerst schauen, ob ihm dies auch gefällt. Vater und Sohn vereinbaren gegenseitig eine sechsmonatige Probezeit. Danach war für beide klar, dass die Zusammenarbeit funktioniert. &amp;laquo;Mein Vater vertraute mir und liess mich im Betrieb meine Ideen umsetzen&amp;raquo;, sagt Nicolas Walker, der dereinst seinem Vater als CEO folgen wird.&lt;br /&gt;
Seit drei Jahren führt er als Vertriebsleiter die Käseproduktion weiter, wofür sein Grossvater Arnold Walker in den 1950er-Jahren den Grundstein legte. Es war die Zeit des Ausbaus der Wasserkraft in den Alpen und Walker versorgte damals die Tausenden Arbeiter auf den Baustellen der Kraftwerke Grande Dixence und Mattmark mit Lebensmitteln.&lt;br /&gt;
Mit einem TV-Spot für den Raclette-Käse, der damals noch weitgehend unbekannt war, sorgte Arnold Walker für Furore im ganzen Land. Das Aufkommen des Tourismus führte dazu, dass die Nachfrage stieg, die Familie passte den Betrieb stetig den wachsenden Bedürfnissen an.&lt;br /&gt;
Heute ist das Unternehmen das grösste seiner Art im Wallis, wo es neben Hotels, Restaurants und den Grossverteilern auch Kantinen und Altersheime beliefert. Die Zusammenarbeit mit den Bergbahnen war richtungsweisend für diese Entwicklung. Indem die Walker AG garantierte, dass die Waren morgens um sieben Uhr an den Talstationen der Bergbahnen angeliefert wurden, stellte sie die Versorgung der Bergbetriebe sicher.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Nachhaltig in jeder Beziehung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Nicolas Walker ist sich nicht nur seiner Verantwortung für die Familie, sondern auch für die Bergwelt bewusst. Einen hohen Stellenwert in seinem Wertesystem haben Nachhaltigkeit und regionale Verankerung. Beides steht auch für den Käse, den er produziert. Für das Naturprodukt sind die Konsumenten bereit, einen guten Preis zu bezahlen. &amp;laquo;Dies erlaubt uns, den 72 Bergbauern im Aletschgebiet und Goms, die uns beliefern, einen überdurchschnittlichen Milchpreis auszurichten&amp;raquo;, so Nicolas. Die Berglandwirtschaft solle sich schliesslich auch für die nächsten Generationen lohnen, die den Hof der Eltern übernehmen.&lt;br /&gt;
Nicolas Walker ist glücklich, in einem Familienunternehmen wirtschaften zu können: &amp;laquo;Bei uns liegt der Fokus nicht auf den nächsten Quartalszahlen. Wir denken in grösseren Zeiträumen und an künftige Generationen&amp;raquo;. Anfang Juli erblickte Nicolas’ Töchterchen Malia die Welt. Ob sie dereinst als Vertreterin der vierten Generation das Unternehmen weiterführen wird? &amp;laquo;Ich weiss es nicht, sie soll selbst entscheiden können. Meine Schwester hat auch einen anderen Weg eingeschlagen&amp;raquo;, sagt er.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Interview im DU-Kulturmagazin&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
</description>
			<pubDate>Thu, 14 Sep 2023 00:00:00 +0200</pubDate>
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		</item>
		<item>
			<link>https://www.walker.swiss/de/news/waldbrand-bitsch-riederalp-230</link>
			<title>Waldbrand Bitsch/Riederalp</title>
			<description>&lt;p&gt;Plus de 250 secouristes (pompiers, protection civile, militaires, forestiers, société d&amp;#39;hélicoptères, représentants de la commune, direction d&amp;#39;intervention) ont répondu à l&amp;#39;invitation et ont pu passer une soirée conviviale entre eux.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Après deux semaines de lutte contre les incendies de forêt dans des conditions parfois difficiles et risquées, c&amp;#39;était une belle distraction pour tous.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;L&amp;#39;entreprise et la famille Walker étaient heureuses d&amp;#39;organiser cet événement en remerciement à tous les participants.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
</description>
			<pubDate>Mon, 31 Jul 2023 00:00:00 +0200</pubDate>
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		</item>
		<item>
			<link>https://www.walker.swiss/de/news/unsere-neue-solaranlage-220</link>
			<title>Unsere neue Solaranlage</title>
			<description>&lt;p&gt;Die Solaranlage wird nicht nur dazu beitragen, unseren CO2-Fußabdruck zu reduzieren, sondern auch unsere Energiekosten langfristig zu senken. Wir sind stolz darauf, ein Teil der Bewegung hin zu erneuerbaren Energien zu sein und unseren Beitrag zur Schonung unserer Umwelt zu leisten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wir werden weiterhin daran arbeiten, unsere Energieeffizienz zu verbessern und unseren Energieverbrauch zu reduzieren, um unseren ökologischen Fußabdruck noch weiter zu verringern.&lt;/p&gt;

&lt;p class=&amp;quot;picture_content_wrap&amp;quot;&gt;&lt;span class=&amp;quot;resource picture picture_content&amp;quot;&gt;&lt;span class=&amp;quot;resource_background&amp;quot;&gt;&lt;img data-naturalheight=&amp;quot;1350&amp;quot; data-naturalwidth=&amp;quot;2400&amp;quot; src=&amp;quot;data/Ressources/1680070656-Foto_Dach_Installiert_1.JPG&amp;quot; style=&amp;quot;width:500px; height:281px;&amp;quot; title=&amp;quot;&amp;quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
</description>
			<pubDate>Wed, 29 Mar 2023 00:00:00 +0200</pubDate>
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		</item>
		<item>
			<link>https://www.walker.swiss/de/news/personalfest-spitalzentrum-oberwallis-202</link>
			<title>Personalfest Spitalzentrum Oberwallis</title>
			<description>&lt;p&gt;Am 8. September 2022 konnte, nach 2 Jahren Zwangspause aufgrund Corona-Pandemie, endlich wieder das Personalfest des Spitalzentrums Oberwallis (SZO) in der Simplonhalle in Brig durchgeführt werden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Unter den vielen kulinarischen Köstlichkeiten der Lebensmittel-Lieferanten des SZO durften wir den rund 600 Gästen das Antipasti-/ Salatbuffet und am Käsebuffet hauseigene sowie verschiedenste Käsespezialitäten aus ganz Europa zu präsentieren.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Danke SZO für das schöne Fest!&lt;/p&gt;
</description>
			<pubDate>Wed, 12 Oct 2022 00:00:00 +0200</pubDate>
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		</item>
		<item>
			<link>https://www.walker.swiss/de/news/ein-allrounder-sagt-adieu-94</link>
			<title>Ein Allrounder sagt Adieu</title>
			<description>&lt;p&gt;Seinen Abgang habe er sich eigentlich anders vorgestellt, räumt In-Albon ein. Denn: &amp;laquo;Das Coronavirus hat uns allen einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht.&amp;raquo; Nach einem zweiten schweren Herzinfarkt im Jahr 2012 ist In-Albon nämlich gesundheitlich angeschlagen. Deshalb arbeitete er die letzten acht Jahre nur noch in einem 25-Prozent-Pensum &amp;ndash; zuletzt&lt;br /&gt;
in der Abteilung Controlling. Und seit dem Ausbruch der Pandemie gehört er zur Hochrisikogruppe.&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;&amp;laquo;Das Coronavirus hat uns allen einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht&amp;raquo;&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Während des Lockdowns haben Erhard In-Albon und seine Frau Eliane vier Wochen lang keinen Schritt vor die Tür gesetzt. Sie vermissten ihre beiden Kinder, die für sie jedoch regelmässig die Einkäufe tätigten. Die Einkaufstaschen hat das Ehepaar jeweils mit einem Seil auf den Balkon im zweiten Stock des Mehrfamilienhauses an der Englisch-Gruss-Strasse in Brig-Glis hochgezogen. Abstandhalten war angesagt. Um eine Ansteckung zu vermeiden, hat Erhard In-Albon die letzten sechs Monate zu Hause gearbeitet. Seine Tochter Jennifer, die wie Sohn Jimmy beim gleichen Arbeitgeber beschäftigt ist, versah den Botendienst.&lt;em&gt; &lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&amp;laquo;Mädchen für alles&amp;raquo;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;In seiner beruflichen Laufbahn hat Erhard In-Albon den Wandel der Arnold Walker AG vom regionalen Grossisten zum nationalen Anbieter von Walliser Käsespezialitäten hautnah miterlebt. Arbeitsbeginn war am 2. Januar 1977 &amp;ndash; nach einem kurzen Vorstellungsgespräch mit Firmengründer Arnold Walker nach der Sonntagsmesse. &lt;em&gt;&amp;laquo;Nach zehn Minuten waren wir uns einig&amp;raquo;&lt;/em&gt;, erinnert sich In- Albon. Der Monatslohn betrug anfänglich 1500 Franken brutto, und wurde noch bar ausbezahlt, wie er anmerkt. Sein Arbeitsplatz war im früheren Betriebsgebäude des Unternehmens an der Gliserallee 37. Die ersten fünf Jahre war der gelernte Kaufmann nach eigenem Bekunden &lt;em&gt;&amp;laquo;das Mädchenfür alles&amp;raquo;&lt;/em&gt;. &lt;em&gt;&amp;laquo;Ich arbeitete im Büro, im Depot, als Chauffeur, Mitfahrer und als Vertreter&amp;raquo;&lt;/em&gt;, berichtet er. Auch später konnte er seine Allrounder-Fähigkeiten immer wieder unter Beweis stellen &amp;ndash; sei es als Buchhalter, Personalchef, Verantwortlicher für den Wareneinkauf und die Betreuung von Grosskunden. &amp;laquo;Insgesamt habe ich 19 verschiedene Tätigkeiten ausgeübt&amp;raquo;, bilanziert Erhard In-Albon, den sein heutiger Chef und Arbeitskollegen als besonnen, hilfsbereit, gewissenhaft und sorgfältig beschreiben. In stressigen Zeiten habe er aber gelegentlich auch gehörig &lt;em&gt;&amp;laquo;ausgerufen&amp;raquo;&lt;/em&gt;, heisst es aus seinem beruflichen Umfeld.&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;&lt;strong&gt;Neues Betriebsgebäude als &lt;em&gt;&amp;laquo;Highlight&amp;raquo;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/h3&gt;

&lt;p class=&amp;quot;picture_content_wrap&amp;quot;&gt;Er habe die familiäre Atmosphäre im Betrieb sehr geschätzt und stets Freude an der abwechslungsreichen Arbeit gehabt, versichert Erhard In-Albon. Gerne erinnert er sich noch an das Eidgenössische Jodlerfest 1987 in Brig- Glis. Er half damals mit, für die Sängerscharen in Handarbeit 13 000 Proviantsäckli bereitzustellen. Anschliessend habe man gefeiert bis in die Morgenstunden. Als &amp;laquo;Highlight&amp;raquo; bezeichnet der künftige Rentner auch den Umzug der Firma in den Neubau in Bitsch im Jahr 1993. &lt;em&gt;&amp;laquo;Gezügelt wurde am 5. Oktober, als in Brig-Glis die Aufräumarbeiten nach der Unwetterkatastrophe noch in vollem Gange waren&amp;raquo;,&lt;/em&gt; erinnert er sich. Durch die modern konzipierten Räumlichkeiten am neuen Standort seien die Arbeitsabläufe optimiert und genügend Platz für Sortimentserweiterungen geschaffen worden.&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&amp;laquo;Ich bin mit der Firma länger verheiratet als mit meiner Frau&amp;raquo;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Erhard In-Albon Getrübt werden Erhard In-Albons Erinnerungen durch den unverhofften Tod seines früheren Patrons Arnold Walker am 18. Februar 2002, der ihm sehr nahe ging. Schliesslich habe er mit ihm 25 Jahre lang zusammengearbeitet: &amp;laquo;Wir pflegten nicht nur geschäftlich, sondern auch privat sehr enge und familiäre Beziehungen&amp;raquo;, gibt In-Albon zu bedenken. Für Alexander Walker, der seinen Vater an der Unternehmensspitze ablöste, wurde Erhard In-Albon zum unternehmerischen Wegbegleiter der Stunde.&lt;br /&gt;
Nach 43 Jahren bei der Arnold Walker AG nimmt Erhard In-Albon nun endgültig den Hut. &lt;em&gt;&amp;laquo;Das ist eine lange Zeit. Ich bin mit der Firma länger verheiratet als mit meiner Frau&amp;raquo;&lt;/em&gt;, meint er schmunzelnd. Natürlich stimme ihn der Abschied etwas wehmütig. Dennoch überwiege letztlich die Freude, wieder mehr Zeit mit seiner Frau und seinen fünf Enkelkindern verbringen zu können.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;- Quelle:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Walliser Bote / 29. August 2020&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
</description>
			<pubDate>Sat, 29 Aug 2020 00:00:00 +0200</pubDate>
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