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Meister des Raclettes

Einer der wichtigsten Hersteller von Raclettekäse ist die Bergkäserei Walker in Bitsch VS - ein moderner Betrieb, der dennoch die Kunst des Ursprünglichen Walliser "Original"-Raclettes zelebriert.

Am Anfang war das Feuer. Auch beim Raclette. Nicolas Walker schrei­tet zur steinernen Feuerstelle, wo ein loderndes Feuer aus Lärchenholz einen unvergleichlich rauchig-aromatischen Duft verbreitet, greift einen halben Käselaib von einem hölzernen Brett direkt an der knisternden Glut und streicht mit seinem Messer eine Por­tion Raclette in einer füessenden Bewe­gung auf den Teller. «Das ist wirklich etwas Besonderes», so Walker. Da ist es nun, das einzig wahre Raclette, das Ur-Raclette, so zubereitet, wie man
es bereits zu einer Zeit tat, als es noch keine elektrischen Öfeli gab und die­ses heutige Nationalgericht ausserhalb des Wallis kaum bekannt war. In der Tat etwas Besonderes. Der Käse wird durch die Nähe zum Feuer nicht nur zum Schmelzen gebracht, sondern auch geräuchert und gegrillt, was dem Walli­ser Raclette sein typisches, unverkenn­bares Aroma verleiht. Berge, Rauch, Feuer - hier auf der Tunetschalp auf knapp 2000 Metern über Meer mutet die Szenerie genauso archaisch an wie ...

Am 8. September 2022 konnte, nach 2 Jahren Zwangspause aufgrund Corona-Pandemie, endlich wieder das Personalfest des Spitalzentrums Oberwallis (SZO) in der Simplonhalle in Brig durchgeführt werden.

Unter den vielen kulinarischen Köstlichkeiten der Lebensmittel-Lieferanten des SZO durften wir den rund 600 Gästen das Antipasti-/ Salatbuffet und am Käsebuffet hauseigene sowie verschiedenste Käsespezialitäten aus ganz Europa zu präsentieren.

Danke SZO für das schöne Fest!

Wenn Käse Brücken schlägt

Wie der Grossvater, so der Sohn und auch der Enkel – bei der Walker Bergkäserei AG in Bitsch VS ist das Käsen Familiensache.
Und zwar nur mit 100 Prozent echter Walliser Alpen- und Bergmilch.

 

«Där schmelzt dä güöt.» Mit diesem Sloganwirbt Arnold Walker (1926–2002) 1978 als erster privaterKäsehändler schweiz weit im Fernsehen und in der Presse für seinen Raclettekäse Walker France.«Eigentlich war mein Opa gelernter Bäcker», erinnert sich Enkel Nicolas Walker und erzählt, wie sein Grossvater 1956 in Brig am Fuss des Aletschgletschers eine Handels?rma gründete und sich die damalige Gold-gräberstimmung im Wallis zunutze machte.«Mit dem Aufkommen der Hotelbetriebe und den Bauarbeiten an den Staumauern Grande Dixence und Mattmarkbestand ein Verlangen nach Nahrungslieferungen», erklärt der 30-Jährige. Nicolas Walker gehörtzur dritten Generationdes Familienbetriebs Walker Bergkäserei AG in Bitsch und kümmert sich in der Geschäftsleitung um den Verkauf, das Marketing und die Käseveredelung. «Aber ich war schon als kleiner Bub dabei und habe mir mit Sommerjobs etwas Sackgeld verdient», blickt der gelernte Betriebsökonom zurück.Im Gegensatz zu seinem Vater Alexander (58), der 1984 di...

Ein Allrounder sagt Adieu

Ein bisschen Wehmut verspüre er schon, sagt Erhard In-Albon. Nach 43 abwechslungsreichen Jahren bei der Arnold Walker AG geht der 65-jährige Allrounder aus Brig-Glis zum Monatsende in Pension.

Seinen Abgang habe er sich eigentlich anders vorgestellt, räumt In-Albon ein. Denn: «Das Coronavirus hat uns allen einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht.» Nach einem zweiten schweren Herzinfarkt im Jahr 2012 ist In-Albon nämlich gesundheitlich angeschlagen. Deshalb arbeitete er die letzten acht Jahre nur noch in einem 25-Prozent-Pensum – zuletzt
in der Abteilung Controlling. Und seit dem Ausbruch der Pandemie gehört er zur Hochrisikogruppe.

«Das Coronavirus hat uns allen einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht»

Während des Lockdowns haben Erhard In-Albon und seine Frau Eliane vier Wochen lang keinen Schritt vor die Tür gesetzt. Sie vermissten ihre beiden Kinder, die für sie jedoch regelmässig die Einkäufe tätigten. Die Einkaufstaschen hat das Ehepaar jeweils mit einem Seil auf den Balkon im zweiten Stock des Mehrfamilienhauses an der Englisch-Gruss-Strasse in Brig-Glis hochgezogen. Abstandhalten war angesagt. Um eine Ansteckung zu vermeiden, hat Erhard In-Albon die letzten sechs Monate zu Hause gearbeitet. Seine Tochter Jennifer, die wie Sohn Jimmy beim gleichen Arbeitgeber beschäftigt ist, versah den Botendienst.

«Mädchen für alles»

In seiner beruflic...

Raclette in jeder Jahreszeit

Raclette gehört zum Walliser Sommer wie für viele Berner der Sprung in die Aare. Der Aletsch Raclettekäse bietet die perfekte Möglichkeit, die beiden Momente des Geniessens zu vereinen.

Gekonnt streicht Alexander Walker (56) von der Walker Bergkäserei AG ein Raclette auf den Teller seines 27-jährigen Sohnes Nicolas. Cremig und natürlich, ohne viele Beilagen. Nur mit einer kleinen Kartoffel, Cornichons und Silberzwiebeln. Genauso stimmt es für Vater und Sohn Walker. Ob das Raclette anschliessend im T-Shirt und bei 30 Grad im Sommer oder während eines Schneesturms im Winter genossen wird, das macht für die beiden keinen Unterschied. «Man kann es während des ganzen Jahres essen. Das Wetter und die Temperatur spielen dabei keine Rolle», betonen die Unternehmer. Vielmehr passt das Walliser Gericht immer dann, wenn ein gemütliches Beisammensein ansteht. Und deshalb stimmt der Vergleich mit einem Grillabend für sie denn auch. «Es ist nicht anders und eignet sich perfekt für einen schönen Sommerabend. Ob in den Bergen oder in der Stadt – Raclette verbindet.»

Mit Geduld zum Genuss
Jährlich produziert die Walker Bergkäserei AG bis zu 300 Tonnen Aletsch Raclette-Käse – rund drei Millionen Liter Walliser Berg- und Alpenmilch werden verarbeitet. Diese stammt aus dem Goms- und Aletschgebiet sowie aus dem Unterwallis. «Teilweise arbeiten wir mit Produzenten aus der dritten G...

Die Migros Wallis ist Partner der ersten Stunde

Die Firma Arnold Walker in Bitsch liefert Käse für das Label «Aus der Region. Für die Region.» der Migros. Ein Gespräch mit Nicolas Walker über die aktuellen Herausforderungen.

Nicolas Walker, wie entwickeln sich Produktion und Absatz von Walker-Käse in der Coronakrise?

Die Produktion der Aletschkäse- Linie konnte seit Jahren stetig gesteigert werden, wir durften beachtliche Verkaufserfolge verbuchen. Die Absätze im Detailhandel entwickeln sich aktuell weiter positiv, und die Nachfrage hat sich mittlerweile etwas über Vorjahresniveau eingependelt. Die Produktionsplanung für den Retailmarkt und den Export läuft derzeit im normalen Rahmen weiter. Von unseren wichtigsten Handelspartnern haben wir auch schon Zusagen zu den geplanten Absatzmengen für den Herbst und Winter 2020/2021 erhalten.

Welchen Anteil an Ihrer Produktion nimmt die Migros im Wallis ab? Und wie hoch ist der Anteil in der übrigen Schweiz?

Seit Eröffnung der Walker-Bergkäserei im Jahr 1996 ist die Genossenschaft Migros Wallis Partner der ersten Stunde. Praktisch sämtliche Produkte werden im Label «Aus der Region. Für die Region.» den Kundinnen und Kunden der Migros Wallis angeboten. Das Käseveredelungszentrum Mifroma SA in Ursy FR bietet die Aletschkäse-Linie auch anderen Genossenschaften der Migros an. So finden Gäste, die ihre Ferien im Wallis verbracht haben, ein Stück Aletsch- ode...